Gerade war ich in einem Vortrag. In der anschließenden Diskussion ging es u.A. um die Frage, ob das ganze Datenschutz-/Medienkompetenzgedöns wohl ein Kampf gegen Windmühlen sein mag.

Dazu habe ich gesagt, dass das aktuell sicher so ist, gesellschaftliche Prozesse aber träge sind und es sich langfristig - gesetzt den Fall, einige engagieren sich, - sicher in eine vernünftige Richtung bewegt.

Außerdem vertrat ich die steile These, dass die Jugend an der Stelle überzeugbar und lernfähig ist. Es muss nur jemand tun.

Daraufhin meldete sich eine Mutter im Publikum und berichtete, dass ihr Sohn jedes Jahr von der praemandatum an seiner Schule in die Mangel genommen wird und jedes Mal begeistert zu Hause Datenschutzvorträge hält. Seit Jahren. Und er sei krass gut informiert und in seinem Handeln reflektiert, was Technik angeht.

Und das Beste: er verweigert sie nicht. Er benutzt sie nur für sich sinnvoll.

Hach.

PL