NEUE PRESSE-Artikel von Ralph Hübner: Am Dienstag, dem 30. Januar 2018, bekam praemandatum von der Integrata-Stiftung den Wolfgang-Heilmann-Preis für humane Nutzung der IT überreicht. Der Preis 2017 hatte das Thema "Führung in der eSociety".

Die NEUE PRESSE Hannover berichtet in ihrer Print-Ausgabe vom 31. Januar 2018.

Unter dem Titel "Hier wird der Chef gewählt" schreibt der NP-Redakteur Ralph Hübner zum "Preis für IT-Beratung Praemandatum": "Das Team hat das Menschsein im Blick und führt das Unternehmen basisdemokratisch." Und er zitiert neben anderen den Vorstand der Integrata-Stiftung Michael Mörike mit den Worten: "Wir müssen wieder mehr das Humane anstreben, müssen sehen, dass wir uns wieder mehr zusammen tun und dass das Gemeinsame mehr gilt. So, wie in beispielhaften Projekten wie diesem hier".

Die Integrata-Stiftung unterstützt Forschungsvorhaben, Bildungseinrichtungen und Realisierungsprojekte, die einen Beitrag zur humanen Nutzung der Informationstechnologie leisten und in diesem Rahmen vergibt sie jährlich den Wolfgang-Heilmann-Preis.

Der Preisstifter, Prof. Dr. Wolfgang Heilmann, Jahrgang 1930, richtete die Integrata-Stiftung 1999 für humane Nutzung der Informationstechnologie ein, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Lebensqualität aller Menschen durch den Einsatz der Informationstechnologie zu verbessern. Der Wolfgang-Heilmann-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird für herausragende Vorschläge zur Verbesserung des Computereinsatzes in unserer Gesellschaft verliehen. Der Wolfgang-Heilmann-Preis 2017 ging je zur Hälfte an die praemandatum GmbH und an das Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter (IFIDZ).

In der Laudatio sagte Dr. Danilo Kardel als Mitglied des Fachbeirates der Integrata Stiftung: "Da haben Sie hier einen sehr umfassenden Ansatz für Menschenwürde gewählt und versucht, in einen lebenden Prozess umzusetzen: in dem sogar auch Bürgerrechte ausdrücklich erwähnt werden, die zu wahren sind. Wo das Wohlergehen und die Autonomie der Mitarbeiter im Vordergrund stehen sollen vor den ökonomischen Interessen, wo sehr starke ethische Grundwerte festgeschrieben oder gemeinsam diskutiert und gemeinsam auch durchgesetzt werden sollen." Kardel betonte weiter, "lauter sehr moderne Prinzipien.  Was wir als Jury daran besonders anerkennenswert finden, ist, den Mut zu finden, sich so einen Ansatz zu überlegen, den versuchen, umzusetzen und Menschen zu suchen, die bereit sind, das mit zu gestalten. Mit einem Wertesystem, das sich oberhalb der ökonomischen Prinzipien platziert."

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