Update

Die Trilog-Verhandlungen der EU haben leider zu keinem erfreulichen Ergebnis geführt, sondern zu einer recht scharfen Regelung betreffend der Artikel 11 und 13, also in Bezug auf "Linksteuer" und "Uploadfilter". (Ausführlicher dazu Julia Reda in einem Blogpost.)

In einer seltenen Vereinigung aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sehen wir die geplanten Änderungen zur EU- Urheberrechtsreform kritisch und befürchten, dass diese geplanten Änderungen das Potenzial haben, wesentliche Kernelemente der innovativen, wertschöpfenden Kraft digitaler Plattformen erheblich zu beeinträchtigen. Weiterhin sehen wir den inhärenten Zensuraspekt sowie den kulturellen Rückschritt ebenfalls extrem kritisch.
Lesen Sie die offizielle Stellungnahme mit der Liste der Unterzeichner*innen hier.

Aus unserer Perspektive treffen die Kritikpunkte mit dem beschlossenen Entwurf voll zu, und es bleibt uns nur zu hoffen, dass wir die EU-Parlamentarier*innen dazu bewegen können, den aktuellen Entwurf abzulehnen.