Das Blog Matekasse ging jüngst online und die Autorin dieses Beitrages, unterwegs als Online-Redakteurin, ist frisch bei praemandatum gelandet und eingeladen, sich frei zu äußern. Eine ihrer ersten Fragen dank unheilbarer Recherchösen-Neugierde und Aufklärerleidenschaft war “was, bitte, bedeutet Matekasse?”. Suchmaschinen zeigten sich zum Zeitpunkt der Frage unergiebig. Doch bei praemandatum finden sich schon beim ersten Rundgang durch die Räume immer neue Informationsbausteine, die nach und nach die Geschichte erzählen, die hier nun einmal schriftlich überliefert werden möchte.
 
Es war einmal: Bereits in den Gründerjahren von praemandatum zeigte sich regelmäßiger, beliebter, bis heute anhaltender Konsum eines stark koffeinhaltigen Erfrischungsgetränkes, bekannt auch als Hackerbrause. Kult in Hackerkreisen, steht bei Wiki. Dank der Pflanze Yerba Mate braust das Koffein reichhaltig durch die Adern und weckt den Geist für Düsentriebs Erfindungen. Während sich zu Beginn wachsender Belegschaft jeder seinen eigenen Vorrat Mate-Brause sicherte, lag es bald auf der Hand der wachen Geister, sich einen Gemeinschaftsvorrat anzulegen. Was unweigerlich, der klaren Logik ihrer Macher folgend, zur "Original Matekasse" führte.

Matekasse

Mate hat in diesem Zusammenhang also nichts mit dem englischen Wort mate - Kumpel oder Gefährte - zu tun. Dennoch entstand diese "Gemeinschaftskasse", die heute Zahltopf für verschiedenste Getränke ist, als selbstorganisierte Aktion unter Kollegen und nicht als Chefsache "von oben" angeordnet. Selbstorganisation in einem Unternehmen ist nicht immer so einfach, doch die Matekasse ist und bleibt ein unerschütterliches Sinnbild für praemandatums ganz eigene Art. Jetzt auch als digitales Tagebuch :o)
 
So einfach ist das und endet mit einem Lieblingszitat von Seneca: “Nie ist zu wenig, was genügt”